Der Oktober ist Pink!

Brustkrebsmonat

Der Oktober ist seit 1985 auf der ganzen Welt als Brustkrebsmonat bekannt. In diesen 4 Wochen soll auf die Behandlung, Vorbeugung und Forschung zu der Krankheit Brustkrebs aufmerksam gemacht werden. Das Kennzeichen des „Breast Cancer Awareness Month“ sind die pinken Schleifen, die wahrscheinlich jedem schon mal begegnet sind. Auch in diesem Jahr wollen wir, M1 Med Beauty, wieder einen Teil dazu beitragen, dass dieses großartige Projekt noch mehr Aufmerksamkeit erhält und Ihnen hiermit wichtige Informationen zum Thema Brustkrebs bereitstellen. Außerdem tragen unsere Mitarbeiter als Zeichen der Solidarität den gesamten Oktober über die pinken Schleifen an ihrer Kleidung.

Brustkrebs ist unter Frauen die verbreitetste Krebsform und macht 28% der gesamten Krebserkrankungen in Europa aus. Nach aktuellem Wissensstand können dabei fast 90% der erkrankten Frauen wieder vollständig geheilt werden. Doch dabei gilt: Je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Denn wenn der Krebs weitere Organe befällt und sich die sogenannten Metastasen bilden, ist eine vollständige Genesung nur noch sehr selten möglich. Betroffene können Dank des medizinischen Fortschritts jedoch oft noch Jahrzehnte weiterleben. [1]

Kann man Brustkrebs vorbeugen?

Nach heutigen Stand der Forschung kann Brustkrebs nur sehr bedingt vorgebeugt werden, da bei der Entstehung viele unterschiedliche Faktoren relevant sind. Einige davon sind das Alter, der eigene Lebensstil, Hormone sowie die familiäre Vorbelastung. Nur einige Risikofaktoren können von uns mit beeinflusst werden. Aus diesem Grund muss das Risiko auch von Person zu Person ganz individuell eingeschätzt werden. Ein gesunder Lebensstil trägt aber in jedem Fall dazu bei, das Risiko einer Brustkrebserkrankung zu senken. Experten und Expertinnen empfehlen deswegen sich täglich für mindestens 30 Minuten zu bewegen, Übergewicht zu vermeiden und möglichst wenig Alkohol zu konsumieren. [2]

Brustkrebs-Erkennung und Vorsorgeuntersuchung

Unter Fachleute ist man sich sicher, dass die Selbstuntersuchung der Brust nicht als alleinige Früherkennung geeignet ist, um tumoröse Veränderungen festzustellen. Oft fällt den betroffenen Frauen zunächst selber auf, wenn sich Verhärtungen oder Knötchen im Brustbereich bilden. Wenn Tumore bereits ertastet werden können, sind sie schon vergleichsweise groß. Durch ein Mammographie-Screening können schon frühzeitig Veränderungen im Gewebe festgestellt werden. [3]

Doch zusätzlich sind auch die Tastuntersuchungen beim Arzt und die Methode der Selbstuntersuchung ein wichtiger Bestandteil, um Brustkrebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Diese Tastuntersuchungen können beim jeweiligen Frauenarzt ab ca. 30 Jahren angefragt und durchgeführt werden. Dabei sollte der Arzt der Patientin auch zeigen, wie sie sich selbst regelmäßig zu Hause untersuchen kann. Fachleute empfehlen die Brust einmal im Monat sorgfältig abzutasten und zu betrachten. Dadurch lernt man seinen Körper besser kennen und bekommt ein Gefühl für zyklusabhängige und normale Veränderungen.

Aber Achtung! Es ist wichtig bei der Selbstuntersuchung der Brust auf den richtigen Zeitpunkt zu achten. Bei jungen Frauen ist der beste Zeitpunkt nach der Monatsblutung, weil das Brustgewebe dann sehr weich ist. Wer Hormone zur Verhütung einnimmt, sollte seine Brust immer zu Beginn eines neuen Blisters untersuchen. Bei Frauen, die keine Monatsblutung mehr haben sollte diese Untersuchung jeden Monat zum selben Zeitpunkt stattfinden. [4]

Anleitung Selbstuntersuchung

Weiterführende Informationen erhalten Sie außerdem bei folgenden Anlaufstellen:

Quellenverzeichnis